Geschichte der Royal Rangers


Der Ursprung

Der Pfadfinder geht auf

Sir Baden Powell

BP

der mit seinem Buch "Scouting for Boys" die Grundlage der Pfadfinderbewegung legte, zurück.

 USA

Die erste Royal-Rangers-Gruppe wurde 1962 in Springfield (Missouri), USA, durch John Henry Barnes in einer Gemeinde der Assemblies of God gegründet. Er wollte damit auf der Grundlage der Pfadfindermethode ein Programm für die Jungenarbeit in der Pfingstbewegung schaffen. Noch im selben Jahr entstand in Warren (Ohio) ein weiterer Stammposten (Outpost 2). Bereits 1966 wurden erste Gruppen außerhalb der USA (Australien und Lateinamerika) gegründet.

John Barnes
(Bild: Johnnie Barnes, Gründer der Royal Rangers)

Deutschland

1980 besuchte John Henry Barnes die Kirchengemeinde von Richard Breite in Bremen. Danach wurde dort ein Pilot-Programm der Royal Rangers gestartet. 1981 wurde in Bremen von Richard Breite der erste deutsche Stammposten gegründet. Das erste Nationale Trainingscamp (NTC) auf deutschem Boden wurde im gleichen Jahr auf Schloss Naumburg bei Frankfurt am Main unter Beteiligung von John Barnes, Fred Deaver und Dr. Jerry Shepert (alle aus den USA) veranstaltet. Dies war zugleich der Startschuss für die Royal Rangers Deutschland, die am 20. September 1981 gegründet wurden. Richard Breite wurde im selben Jahr zum Bundesleiter ernannt.

Während einer ersten Aufbauphase von etwa fünf Jahren entstanden in ganz Westdeutschland einzelne Gruppen. In der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre erlebte der Verband dann einen starken Aufschwung. Im Jahr 1986 fand in Tönebön am See, Hameln, ein erstes gemeinsames Bundescamp mit 120 Rangers, 12 Stammposten unter dem Motto „Jesus für uns“ statt. Der erste Stammposten in Ostdeutschland mit der Nummer 101 wurde 1992 in Leipzig gegründet. 1993 wurde der Stammposten 100 in Berlin gegründet. 1995 wurde auf der Bundesversammlung, dem Treffen der Bundesleitung der Royal Rangers, einstimmig Gerd Ersfeld zum neuen Bundesleiter gewählt und bestätigt. 1997 fand das erste gesamtdeutsche Bundescamp unter dem Motto „Gemeinsam“ in Neufrankenroda in Thüringen mit 3.800 Teilnehmern aus 150 Stammposten statt. Zum Bundescamp 2005 unter dem Motto „Entscheidung“, das wieder in Neufrankenroda stattfand, waren mehr als 10.000 Teilnehmer gekommen. Damit wurde es zum größten Pfadfinderlager in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und zum bis dahin größten Royal-Rangers-Lager weltweit. Dies wurde im August 2014 mit dem vierten Bundescamp unter dem Motto „Aufbruch“ noch einmal deutlich übertroffen, als 14.839 angemeldete Royal Ranger sich auf dem inzwischen auf 65 Hektar angewachsenen Gelände versammelten.Im März 2008 wurde bei der Bundesversammlung in Troisdorf Peter Lehmann zum neuen Bundesleiter der Royal Rangers Deutschland gewählt.

Zurzeit gibt es in Deutschland rund 420 aktive Stammposten mit einer Gesamtmitgliederzahl von ca.22000 Royal Rangers, davon 18.000 Kinder und Jugendliche.

 
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